120 Jahre MÖRK

 

Vom Baufachgeschäft zum Spezialisten für Architektur, Bau und Immobilien

 

Als Georg Mörk 1902 ein Baufachgeschäft eröffnete, konnte er sicherlich nicht ahnen, dass sich daraus 120 Jahre später einer der Spezialisten für die Entwicklung und die Erstellung von Immobilien im süddeutschen Raum entwickeln würde. Anfänglich vorwiegend als Bauunternehmen tätig, welches die verschiedenen Gewerke abdeckte, umfasst der traditionelle Familienbetrieb mit seinen 110 Beschäftigten heute wesentlich die Kunden aus den Bereichen Wohnen, Industrie- und Gewerbe, Medizin und Kirche. Im sozial-karitativen Bereich und hier vor allem im Kirchenbau hat sich MÖRK gar zu einem der Markführer in Süddeutschland entwickelt. Die Leonberger haben sich in den letzten Jahren überregional als Spezialist für Architektur, Bau und Immobilien einen Namen gemacht.

 

Seit 120 Jahren baut MÖRK auf ein solides Fundament. Das Leonberger Familienunternehmen hat deshalb allen Grund zu feiern: Bei MÖRK werden Tradition und Innovation gleichermaßen gelebt, tagtäglich. Die gesamte Unternehmenskultur ist familiär geprägt, wobei aus dem anfänglich „klassischen“ Baugeschäft ein Spezialist entstanden ist, der von der Objektentwicklung über Architektur und Bauplanung bis zum fertigen Bau alles komplett übernimmt. „Wir sind nach wie vor ein unabhängiges Familienunternehmen in 5. Generation und haben in 120 Jahren ein solides Fundament für künftiges Wachstum geschaffen“, ist Geschäftsführer Matthias Schäfer überzeugt. Im Ländle wurden recht lange noch gerade im Baubereich Verträge per Handschlag besiegelt. „Diese schwäbische Mentalität des vertrauensvollen Umgangs mit Kunden wie auch Mitarbeitern hat MÖRK geprägt und bewahrt sich bis in die Gegenwart.“

 

Schlüsselfertig und komplett


Ein entscheidender Meilenstein war 1974 der Einstieg in den Schlüsselfertigbau unter der Leitung von Dietrich Brezger. Dieser hatte als Schwiegersohn von Julius Mörk sieben Jahre zuvor in vierter Generation die Leitung des Familienbetriebs übernommen. Bis dahin war MÖRK überwiegend im „klassischen“ Baugeschäft angesiedelt. Eigene Handwerker, Rohbaufachleute und Baumaschinen hatte der Leonberger Baubetrieb für seine Geschäftstätigkeit vorgehalten, was jedoch in der massiven Bauflaute der 1990er Jahre aufgegeben werden musste.


Seitdem liegt ein Hauptaugenmerk auf der Ingenieurdienstleistung und Architekturplanung für städtebauliche Entwicklungen und schlüsselfertige Immobilien aus einer Hand. MÖRK hat damit die eigene Wertschöpfungskette weiter nach vorn gebracht, indem Wohneinheiten, Schulen, Kirchen, Kitas und vieles mehr bereits in sehr frühen Stadien entwickelt und geplant werden. Die Bauausführung erbringen Nachunternehmer, wobei MÖRK die Gesamtverantwortung, unter anderem in der Projekt- und Bauleitung, bis zur Schlüsselübergabe und in der darauf folgenden Gewährleistung übernimmt.


Als dann 1984 Sohn Martin Brezger das Ruder übernahm, führte er die Ausrichtung auf die Ingenieurleistung konsequent weiter, seit 2002 auch überregional. Heute erwirbt MÖRK zudem ganze Grundstücke und bebaut diese in Eigenregie. Ein solches Großprojekt war beispielsweise die Entwicklung, Planung und Umgestaltung eines großen Baufelds des Olga-Areals in Stuttgart.

 

Den Blick von innen nach außen öffnen


Gemäß dem Designer-Grundsatz „Form follows Function“ schaut MÖRK zunächst, wofür ein Projekt überhaupt genutzt werden soll. „Wir denken und entwickeln Immobilien von innen nach außen“, betont Geschäftsführer Matthias Schäfer. „Was nützt es einem Gewerbebetrieb, wenn wir ihm eine formschöne Fertigungshalle hinstellen, ohne Produktionsfluss und Shopfloor in die Planung mit einzubeziehen. Dann stehen die Maschinen womöglich nicht optimal, der Fertigungsablauf ist ineffektiv.“ So könne es durchaus ratsamer sein, in eine etwas teurere Hallendecke zu investieren und dadurch auf Stützpfeiler zu verzichten. „Wenn die Produktion hinterher runder, optimierter läuft, amortisiert sich das in der Gesamtbetrachtung des Kunden“, weiß Geschäftsführer Matthias Schäfer, der ursprünglich selbst aus der Industrie kommt und 2012 zu MÖRK in die Planungs- und Baubranche stieß. Zudem könne MÖRK eben auch die Fertigungsplanung gleich mit anbieten. Ein solches Projekt war jüngst der Produktionsneubau bei ALMÜ Präzisions-Werkzeug GmbH in Zell unter Aichelberg. Dabei wurden Fertigungslayout und Gebäudeplanung in 3D im BIM (Building Information Modelling) und mithilfe von Virtual Reality (VR) durchgeführt. Das Zusammenspiel von Architektur und Intralogistik hin zur Gebäudestruktur sorgte letztlich für einen optimalen Materialfluss und ressourcenorientierte Produktionsprozesse.

Druckversion | Sitemap
© PRX Agentur für Public Relations GmbH