Fürth, 2. März 2026 – Aerotech präsentiert sich vom 5. bis 7. Mai 2026 auf der MedtecLIVE in Stuttgart als Spezialist für Laserbearbeitung und Motion-Control-Lösungen in der
Medizintechnik. Am Stand 211 in Halle 3 zeigt das Unternehmen die bewährte LaserTurn160 der zweiten Generation sowie erstmals einen Prototyp der neuen LaserTurn280. Ergänzend ist der Hexapod
HEX150-125HL für präzise Positionier- und Messaufgaben zu sehen. Die Fachmesse richtet sich an die gesamte Wertschöpfungskette der Medizintechnik, von Entwicklung und Konstruktion bis zur
Serienfertigung.
Seit Jahrzehnten beliefert Aerotech Medizintechnikhersteller weltweit mit Komponenten und kompletten Subsystemen für die präzise Bearbeitung medizinischer Produkte. Die Fachmesse für Medizintechnik
in Stuttgart bietet dabei eine etablierte Plattform für den Austausch mit Herstellern, Entwicklern und Fertigungsbetrieben aus dem europäischen Umfeld.
„Die MedtecLIVE hat sich als wichtiger Treffpunkt der europäischen Medizintechnik etabliert“, sagt Uwe Fischer, Marketing Manager Europe bei der Aerotech GmbH in Fürth. „Sie bringt Akteure zusammen,
die an zukunftsfähigen Fertigungsprozessen für medizinische Produkte arbeiten. Für uns ist sie daher ein geeigneter Rahmen, um unsere Lösungen zu zeigen und technische Fragestellungen direkt mit
Anwendern und Interessenten zu diskutieren.“
Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die LaserTurn160 der zweiten Generation. Das integrierte Linear-Rotations-System wurde speziell für die zylindrische Laserbearbeitung medizinischer Produkte
entwickelt und ist auf Anwendungen mit hohem Durchsatz ausgelegt. Es kombiniert direkt angetriebene Linear- und Rotationsachsen mit automatisiertem Materialhandling sowie präzisem
Laser-Nassschneiden.
Gegenüber dem Vorgängermodell wurde die Plattform in mehreren Punkten weiterentwickelt. Ein überarbeitetes Kabelmanagementsystem erleichtert Integration und Wartung. Mit dem Rotations-Upgrade ASR1300
lassen sich höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten realisieren; zudem können Rohre mit Durchmessern von bis zu 4 mm präzise bearbeitet werden. Die LaserTurn160 nutzt gemeinsame Komponenten mit dem
ANT130L und lässt sich durch zusätzliche Module, etwa einen kosteneffizienten Ausrichtungsgreifer, an spezifische Anforderungen anpassen.
Die Plattform eignet sich für die Fertigung lasergeschnittener, zylindrischer Medizinprodukte, wie sie in unterschiedlichen klinischen Anwendungen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem
strukturelle Herzkomponenten, koronare und neurovaskuläre Stents, periphere Gefäßgeräte sowie Instrumente für minimalinvasive Eingriffe. Die bearbeiteten Werkstücke reichen dabei von wenigen
Millimetern bis zu Längen von über einem Meter.
Bewegungsplattform für das Rohrlasern der nächsten Generation
Auf der MedtecLIVE stellt Aerotech erstmals einen Prototyp der neuen LaserTurn280 vor. Die Markteinführung ist für 2. Halbjahr 2026 geplant. Das System bietet einen höheren Prozessdurchsatz durch
verbesserte Dynamik sowie optional integrierte Drehstufenantriebe in Kombination mit Druckspannfuttern. Die Plattform basiert auf dem PRO280LM-Lineartisch-Design und kann mit verschiedenen
Drehstufenantrieben ausgestattet werden (ACS150, ASR1100/1200, ASR1400), die jeweils unterschiedliche Spannzangenvarianten unterstützen. Neben technischer Flexibilität verspricht das System laut
Hersteller auch eine optimierte Kostenkalkulation.
Ergänzend zu den Laserbearbeitungssystemen zeigt Aerotech den Hexapod HEX150-125HL für hochpräzise Positionieraufgaben. Das kompakte System mit sechs Freiheitsgraden eignet sich besonders für die
Mess- und Prüftechnik in der Qualitätssicherung medizintechnischer Produkte. Mit einer minimalen inkrementellen Bewegung von 15 nm und einer maximalen Nutzlast von 12 kg adressiert der Hexapod
anspruchsvolle Anwendungen in der Medizintechnik sowie in den Bereichen Elektronik, Photonik und Maschinenbau.
Fachbesucher können sich am Stand über den aktuellen Entwicklungsstand informieren. „Unsere Kunden im Medizintechnikbereich reichen von international agierenden Unternehmen bis hin zu
mittelständischen Fertigungsbetrieben“, ergänzt Uwe Fischer. „Entsprechend wichtig ist es, Lösungen bereitzustellen, die sich flexibel an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen
lassen.“